Prof. Lalith Kumar Shiyam Sundar, LMU Klinikum München, erhielt den ICPO
Research Grant für „KI-gestützte Fortschritte in der Präzisionsonkologie“
Sein Projekt wird von der ICPO Foundation mit 100.000 Euro gefördert und wurde
aus 18 hochkarätigen Bewerbungen aus zwölf Ländern ausgewählt.
17. Februar 2026 – Wiesbaden, Deutschland. Die International Centers for
Precision Oncology (ICPO) Foundation gab heute den Gewinner ihres ersten
KI-Forschungsaufrufs zum Thema „KI-gestützte Fortschritte in der
Präzisionsonkologie“ mit einer Fördersumme von 100.000 Euro bekannt. „Das Ziel
dieser Initiative ist es, die Grundlagen zu schaffen, damit künstliche
Intelligenz klinisch sinnvoll, vertrauenswürdig und letztlich vorteilhaft für
die Patientenversorgung in der Theranostik eingesetzt werdenkann“, erklärte
Sen. h. c. Udo Vetter, Vorsitzender der ICPO Foundation. In der täglichen
klinischen Praxis sind medizinische Daten oft fragmentiert und heterogen,
insbesondere in der Theranostik, wo Bildgebungs-, klinische und
Behandlungsdaten über verschiedene Systeme verteilt gespeichert sind. „Um
digitale Werkzeuge in der Forschung verantwortungsvoll und effektiv einsetzen
zu können, müssen die zugrunde liegenden Daten zunächst gut aufbereitet,
strukturiert und harmonisiert werden“, kommentierte Prof. Richard P. Baum,
Trustee der ICPO Foundation und Präsident der „ICPO Academy for Theranostics“.
Entsprechend ist das erste Jahr dieser dreijährigen ICPO-Initiative dem Aufbau
einer robusten Dateninfrastruktur gewidmet, bevor in den Folgejahren komplexere
Forschungsfragen adressiert werden.
Das ausgewählte Projekt ist „ ARCHE – Eine KI-gestützte Kurations- und
Harmonisierungseinheit zur Strukturierung multimodaler Theranostikdaten“,
geleitet von Prof. Lalith Kumar Shiyam Sundar am Klinikum der
Ludwig-Maximilians-Universität in München-Großhadern, Deutschland.
„Mit diesem Projekt fördert die ICPO Foundation nicht nur Forschung – wir
investieren in eine Methodik, die die Zukunft der Präzisionsonkologie prägen
und das ICPO Theranostics Center of Excellence Netzwerk weltweit stärken wird“,
erklärte Odile Jaume, CEO der ICPO Foundation .
„Über Jahrzehnte wurde die Datenaufbereitung in der KI oft als nachrangig
betrachtet – dabei sind hochwertige, strukturierte und saubere Daten
grundlegend für den Erfolg von KI . Forschende verbringen routinemäßig den
Großteil ihrer Zeit mit der Aufbereitung von Datensätzen statt mit Innovation.
Dank der vorausschauenden Unterstützung der ICPO Foundation verfügen wir
endlich über gezielte Ressourcen, um die autonome Datenkuratierung zu einer
eigenständigen Wissenschaft zu erheben“, sagte Prof. Lalith Kumar Shiyam Sundar
vom LMU Klinikum München und brachte damit seine Dankbarkeit für den Erhalt
dieses ICPO AI Research Grant zum Ausdruck.
ICPO erhielt 18 hochwertige Bewerbungen aus 12 Ländern , darunter aus Afrika,
Nordamerika, Asien und Europa. Alle Anträge wurden von einem internationalen
Evaluationsausschuss aus sechs Expertinnen und Experten gründlich geprüft,
sowohl aus dem Scientific Advisory Board der ICPO als auch aus dem Bereich
Künstliche Intelligenz. Dadurch wurde Fachwissen aus Nuklearmedizin, Physik und
KI kombiniert.
Das ausgewählte Projekt „ARCHE – Eine KI-gestützte Kurations- und
Harmonisierungseinheit zur Strukturierung multimodaler Theranostikdaten“
schlägt eine KI-gestützte Harmonisierungslösung speziell für Theranostikdaten
vor. Diese wird innerhalb eines einzelnen klinischen Hochvolumenzentrums
implementiert und auf einer großen, vollständig und unmittelbar zugänglichen
Real-World-Kohorte von mehr als 1.000 Patientendatensätzen entwickelt,
einschließlich verschiedener Radioisotope. Dies schafft eine einzigartige
Möglichkeit, vom Konzept zur Umsetzung zu gelangen und zu demonstrieren, wie
strukturierte, multimodale Daten zu einem gemeinsamen Nutzen für die
Theranostik-Community werden können.
Die Bekanntgabe erfolgte auf dem 8. Theranostics World Congress 2026 in
Kapstadt, Südafrika.
Bildunterschrift: Prof. Lalith Kumar Shiyam Sundar, LMU, erhielt den ersten AI
Research Grant der ICPO Foundation mit einer Förderung von 100.000 Euro.
Über die ICPO-Stiftung
Die International Centers for Precision Oncology Foundation (ICPO) ist eine
gemeinnützige Organisation, die 2019 nach deutschem Recht von führenden
internationalen Medizinern und Unternehmern aus dem Bereich der
Biowissenschaften gegründet wurde. In Anerkennung des Paradigmenwechsels in der
Krebsbehandlung hin zu einem personalisierten Ansatz trägt die ICPO Foundation
dazu bei, Impulse für einen besseren Zugang für Patienten weltweit zu setzen,
indem sie ein internationales Netzwerk von ICPO Theranostics Center of
Excellence für aufbaut, das auf einem Modell des gemeinsamen Know-hows,
zertifizierter Ausbildung durch die ICPO Academy for Theranostics und der
Standardisierung von Designs und Prozessen basiert, die weltweit eine optimale
klinische Praxis für bessere Patientenergebnisse ermöglichen.
www.icpo.foundation
Erfahren Sie mehr über die ICPO Foundation unter www.icpo.foundation und die
ICPO Academy for Theranostics unter www.theranostics.academy
Medienkontakt ICPO Foundation
Susanne Simon, Head of Communication & Community
E-Mail: susanne.simon@icpo.foundation
Telefon: + 49 172 8666093
www.icpo.foundation
Anhang Prof. Lalith Kumar Shiyam Sundar, LMU Klinikum München, erhielt den
ICPO Research Grant für „KI-gestützte Fortschritte in der Präzisionsonkologie“