GlobeNewswire: IXT bringt mit Zscaler Zero-Trust-Sicherheit in die IoT-Konnektivität

IXT bringt mit Zscaler Zero-Trust-Sicherheit in die IoT-Konnektivität Durch die Kombination aus SIM-basiertem ZTNA und Echtzeit-Traffic-Segmentierung ermöglicht die IoT-Konnektivitätsplattform Unternehmen die direkte Absicherung von OT- und IoT-Geräten, ganz ohne komplexe VPN-Infrastrukturen OSLO, Norwegen, April 30, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- IXT, ein auf sichere IoT-Konnektivität spezialisierter Full-MVNO, hat heute bekannt gegeben, gemeinsam mit Shift Security Zscaler Zero Trust Network Access (ZTNA) in seine Mobilfunkplattform integriert zu haben. Die Lösung ermöglicht es Unternehmen, Zero-Trust-Sicherheitsrichtlinien für IoT- und OT-Geräte direkt auf SIM-Ebene durchzusetzen – ohne zusätzliche VPN-Infrastruktur oder Software-Agenten auf den Endgeräten. Die in die IXT SecureNet-Plattform integrierte Lösung leitet den gesamten Datenverkehr der Geräte über die Zscaler Zero Trust Exchange™-Plattform, wo er vor Erreichen des Zielsystems geprüft und gemäß definierter Sicherheitsrichtlinien kontrolliert wird. Durch den Verzicht auf offene Ports sowie das konsequente Blockieren eingehender Verbindungen wird die Angriffsfläche deutlich reduziert. IXT betreibt ein eigenes Kernnetz über mehr als 600 Mobilfunknetze in über 190 Ländern. Durch die direkte Integration von Zscaler ZTNA in diese Infrastruktur erhalten Unternehmen eine durchgängige Zero-Trust-Durchsetzung für mobil angebundene Geräte über eine einzige SIM-Karte und einen einzigen Anbieter. Das Problem: VPNs wurden nicht für IoT entwickelt Viele Unternehmen setzen weiterhin auf VPN-Technologien, um den Fernzugriff auf OT-Systeme abzusichern. VPNs gewähren allen verbundenen Nutzern erweiterten Netzwerkzugang. Ein externer Dienstleister mit einem kompromittierten Laptop erhält denselben umfassenden Zugriff wie ein internes System. In großem Maßstab führt dies zu einer unübersichtlichen VPN-Landschaft, erhöhtem Verwaltungsaufwand für Zugangsdaten und einer stetig wachsenden Angriffsfläche über verteilte Geräte hinweg. Mit der Umsetzung der EU-NIS2-Richtlinie in nationales Recht sind Betreiber kritischer Infrastrukturen zudem verpflichtet, sämtliche Netzwerkanbindungen einschließlich SIM-basierter IoT- und OT-Geräte abzusichern. Gemäß NIS2 beschränkt sich die Verantwortlichkeit nicht nur auf die IT-Abteilung. Auch Vorstandsmitglieder und Führungskräfte sind ausdrücklich für die Überwachung des Cyberrisikomanagements verantwortlich und unterliegen bei Nichteinhaltung einer persönlichen Haftung. Die Lösung: Zero-Trust-Durchsetzung auf SIM-Ebene Die Integration von IXT und Zscaler schließt diese Lücke mit vier zentralen Funktionen: Zero Trust Network Access (ZTNA): Der gesamte Datenverkehr der Geräte wird über die Zscaler Zero Trust Exchange-Plattform geleitet. Rechenzentren und Cloud-Umgebungen benötigen keine offenen Ports. VPN-Tunnel müssen weder eingerichtet noch verwaltet werden. Privilegierter Fernzugriff: Servicetechniker und externe Dienstleister greifen über ein browserbasiertes Portal gezielt auf einzelne Geräte zu. Remote-Sitzungen werden direkt im Browser durchgeführt und nutzen Standardprotokolle wie SSH, VNC und RDP. Der Zugriff ist zeitlich begrenzt und wird vollständig protokolliert. VPN-Clients müssen nicht bereitgestellt werden. Dynamische Firewall-Inspektion: Der gesamte Datenverkehr wird unabhängig von Standort oder Netzwerk am Netzwerkrand in Echtzeit geprüft und gemäß Sicherheitsrichtlinien gesteuert. Malware-Erkennung und Sandboxing: Dateiübertragungen werden auf Sicherheitsrisiken überprüft. Verdächtige Dateien werden vor der Zustellung in isolierten Umgebungen geprüft, um sicherzustellen, dass keine kompromittierten Daten operative Systeme erreichen. Lösung der Sicherheitsherausforderungen im Mobilfunk für OT und IoT Henning Solberg, CTO und Mitgründer von IXT, erklärt: VPNs wurden entwickelt, um Laptop-Nutzer mit Unternehmensnetzwerken zu verbinden. Für Tausende monitorloser Geräte in Stromnetzen, Wasseraufbereitungsanlagen oder Produktionsumgebungen sind sie jedoch ungeeignet. Mit dieser Integration übertragen wir die Zero-Trust-Architektur, die Zscaler in IT-Umgebungen von Fortune-500-Unternehmen bereitstellt, direkt auf OT- und IoT-Geräte im Mobilfunk. Für Unternehmen, die den Anforderungen der EU-NIS2-Richtlinie unterliegen, unterstützt diese Lösung zentrale Compliance-Vorgaben. Sie bietet eine reduzierte Angriffsfläche, verzichtet auf VPN-Abhängigkeiten, ermöglicht eine vollständige Prüfung des Datenverkehrs und stellt audit-fähige Kontrollmechanismen bereit, und das alles über eine einzige SIM-Karte. Marius Holmsen, CTO von Shift Security, ergänzt: In den meisten IoT-Umgebungen sind Geräte zwar vernetzt, werden jedoch nicht konsequent kontrolliert. Mit dieser Integration können Unternehmen exakt festlegen, mit welchen Systemen einzelne Geräte kommunizieren dürfen, und diese Vorgaben transparent und einheitlich im gesamten Netzwerk durchsetzen. Für regulierte und sicherheitskritische Branchen entwickelt Die Lösung richtet sich an Branchen mit hohen Sicherheitsanforderungen und regulatorischen Vorgaben. Dazu zählen die Energie- und Versorgungswirtschaft, die Wasser- und Abwasserwirtschaft, die industrielle Fertigung sowie die Verkehrsinfrastruktur. Diese Sektoren gelten im Rahmen der NIS2-Richtlinie als besonders kritisch und unterliegen entsprechend strengen Compliance-Fristen. Ein häufiger Fall für diese Unternehmen ist der Zugriff durch Dritte. Anlagenhersteller, Dienstleister und Auftragnehmer benötigen regelmäßig Fernzugriff auf OT-Systeme. Die Funktion für privilegierten Fernzugriff macht die Bereitstellung von VPN-Clients für externe Nutzer überflüssig. Auftragnehmer authentifizieren sich über ein Webportal und erhalten nur Zugriff auf die jeweils autorisierten Geräte, zeitlich begrenzt und mit vollständiger Aufzeichnung der Sitzung. Verfügbarkeit IXT Zero Trust ist ab sofort für IoT- und OT-Implementierungen in Unternehmen verfügbar und auf SIM-Ebene in die IXT SecureNet-Plattform integriert. Interessierte Unternehmen können über ixt.io ein Beratungsgespräch mit dem IXT-Team vereinbaren. „Durch die Integration der Zero-Trust-Lösung von Zscaler in die IXT SecureNet-Plattform auf SIM-Ebene ermöglicht IXT eine einfache Umsetzung von Zero-Trust-Kontrollen für mobil angebundene OT- und IoT-Geräte – ohne VPN-Komplexität und ohne offene eingehende Verbindungen. Gemeinsam unterstützen wir Unternehmen dabei, Risiken zu reduzieren, einen sicheren Zugriff durch Dritte zu ermöglichen und ihre Compliance-Fähigkeit zu stärken.“ – Nathan Howe, SVP, Innovation, Zscaler. IXT und Shift Security veranstalten am 13. Mai um 10:00 Uhr MEZ ein Live-Webinar, in dem erläutert wird, welche Sicherheitslücken VPNs und private APNs in IoT-Umgebungen verursachen und wie Zero-Trust-Modelle diese schließen. Registrierung unter ixt.io. Über IXT IXT ist ein auf IoT-Konnektivität spezialisierter Full-MVNO. Das Unternehmen betreibt ein eigenes Kernnetz über mehr als 600 Mobilfunknetze in über 190 Ländern und stellt Mobilfunkkonnektivität für vernetzte Geräte im großen Maßstab bereit. IXT bietet globale SIM-Karten mit Multi-Netzwerk-Redundanz, einen gemeinsamen globalen Datenpool, den IXT-SecureNet-Privatnetzwerk-Layer sowie ein Echtzeit-Gerätemanagement über die hauseigene Connectivity Management Platform (CMP). Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Norwegen und Niederlassungen in den Niederlanden, Schweden und Deutschland und betreut Unternehmen weltweit. Über Shift Security Shift Security ist ein in Norwegen ansässiger Anbieter von Cybersicherheits- und Netzwerkarchitekturlösungen. Das Unternehmen ist auf Zero Trust, Mikrosegmentierung und sichere Konnektivität für Unternehmens- und Industrieumgebungen spezialisiert. In Zusammenarbeit mit führenden Technologiepartnern entwickelt und implementiert das Unternehmen von Grund auf sichere Infrastrukturen. Medienkontakt Ingunn Bjøru | CMO, IXT | ingunn@ixt.io