Wirtschafts- und Handelsförderkonferenz „Nanjing Day“ 2026 erfolgreich in
Stuttgart, Deutschland, abgehalten
NANJING, China, March 05, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Die Wirtschafts- und
Handelsförderungskonferenz „Nanjing Day“ 2026 wurde am 2. März (Ortszeit)
erfolgreich in Stuttgart, Deutschland, ausgerichtet. Die Veranstaltung umfasste
eine zentrale Plenarsitzung sowie drei parallele Fachforen zu den Themen
Intelligente Mobilität, Smart Cities sowie KI und Biopharmazeutika. Vertreter
aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beider Länder kamen zusammen, um eine
praxisorientierte Plattform für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zum
gegenseitigen Vorteil zu schaffen.
Ein Medien-Snippet zu dieser Ankündigung ist über diesen Link verfügbar.
Die Konferenz fand nur eine Woche nach dem China-Besuch von Bundeskanzler
Friedrich Merz statt. Li Zhongjun, Bürgermeister von Nanjing, erklärte, diese
Reise diene der Umsetzung der zwischen den Staats- und Regierungschefs beider
Nationen erzielten Einigung. Er plädierte für eine Vertiefung der
Zusammenarbeit in den Bereichen technologische Innovation,
Industrieinvestitionen und kultureller Austausch und bekräftigte den Wunsch,
gemeinsam mit deutschen Partnern ein „Modell des gegenseitigen Erfolgs“ zu
entwickeln.
Frank Nopper, Oberbürgermeister von Stuttgart, hob die beeindruckende
Innovationskraft Chinas hervor. Stuttgart und Nanjing seien aufeinander
angewiesen – nicht nur zur Stärkung ihrer freundschaftlichen Beziehungen,
sondern auch um eine Brücke für eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zu
bauen. Nach seinem Besuch der Ausstellung „30 Jahre Städtepartnerschaft
Nanjing–Stuttgart“ auf der CIIE 2025 betonte Nopper, dass seine Erfahrungen in
Nanjing seinen Blick auf China grundlegend verändert hätten.
Deutschland ist nach wie vor Nanjings wichtigster Wirtschafts- und
Handelspartner in Europa. In Nanjing sind aktuell 315 Projekte mit deutscher
Finanzierung angesiedelt. Das tatsächlich genutzte deutsche Kapital beläuft
sich auf 2,22 Milliarden US-Dollar; die vertraglich vereinbarten Investitionen
nach Deutschland summieren sich auf mehr als 730 Millionen US-Dollar. Das
bilaterale Handelsvolumen überschritt 2025 die Marke von 4,2 Milliarden
US-Dollar. Unternehmen wie Thyssenkrupp, BSH Hausgeräte und Phoenix Contact
sind mit wichtigen Standorten in Nanjing vertreten.
Industrielle Synergien mit Präzision Stuttgart ist eine der führenden
Automobilmetropolen der Welt – Nanjing wiederum hat sich durch den Aufbau einer
der längsten Lieferketten für intelligente, vernetzte Fahrzeuge mit
alternativer Antriebstechnik (NEV) im Jangtse-Delta erfolgreich positioniert.
Mehr als 500 Unternehmen decken dort sämtliche Phasen der industriellen
Wertschöpfung ab – von der Fahrzeugproduktion bis zum Batterierecycling. Im
Rahmen der Konferenz wurde zudem die „Nanjing Investment Promotion Service
Station (Deutschland) (in Vorbereitung)“ offiziell vorgestellt. Darüber hinaus
wurden mehrere prioritäre Projekte in den Bereichen NEV und Künstliche
Intelligenz unterzeichnet.
In den vergangenen Jahren hat Nanjing konsequent seine Strategie einer
„industriell starken Stadt“ verfolgt und einen Dreijahres-Aktionsplan zur
Investitionsförderung in Deutschland initiiert. Indem Nanjing die
„1026“-Cluster zukunftsorientierter Industrien priorisiert, baut die Stadt die
industrielle Grundlage der deutsch-chinesischen Kooperation weiter aus. Die
Konferenz wurde gemeinsam von der Stadtregierung Nanjing und dem
Generalkonsulat der Volksrepublik China in Frankfurt organisiert. Ziel ist es,
die Städtepartnerschaft weiter zu vertiefen und neue Impulse für die
Modernisierung der lokalen deutsch-chinesischen Kooperation zu setzen.
Quelle: The 2026 „Nanjing Day“ Economic and Trade Promotion Conference
Kontakt nur für Medien: Kontaktperson: Frau Shen, Tel.: 86-10-63074558