Umfrage: Fast 90 % der Rechts- und IT-Experten sehen operative Lücken als
größte Gefahr für die Rechtssicherheit – nicht die Regulierung
Studie zeigt: Der Einsatz von KI nimmt rasant zu, während Governance und
operative Umsetzung hinterherhinken
PORTLAND, Oregon, Feb. 26, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Exterro , ein führender
Anbieter von Legal Technology für Unternehmen in den Bereichen eDiscovery,
Datenschutz, digitale Forensik und Information Governance, hat heute neue
Forschungsergebnisse veröffentlicht. Diese zeigen eine wachsende Diskrepanz
zwischen der zunehmenden Komplexität von Discovery-Prozessen und der
organisatorischen Bereitschaft der Unternehmen.
In zwei Umfragen unter mehr als 400 Fachkräften aus den Bereichen Recht, IT,
Data Governance und Sicherheit, die direkt in den Bereichen Discovery,
Datenrisiko und damit verbundenen Rechtsfunktionen tätig sind, wird deutlich:
Die größten Risiken für eine rechtssichere eDiscovery liegen nicht mehr in
regulatorischen Anforderungen, sondern in operativen Schwächen innerhalb der
Unternehmen selbst.
„Moderne Discovery ist längst keine isolierte Rechtsfunktion mehr, sondern
eine bereichsübergreifende Kompetenz, die passende Plattformen und eine enge
Abstimmung der beteiligten Teams erfordert“, sagte Rasheedah Bilal, Sr.
Technical Enterprise Program Manager, Legal & HR bei Bill.com. „Technologie ist
entscheidend – ebenso wichtig ist jedoch, dass juristische Expertise bei der
Einführung von Plattformen und der Gestaltung von Workflows eine zentrale Rolle
spielt. Wenn beides zusammenkommt, entsteht Rechtssicherheit.“
Schlechte operative Strukturen gefährden die Rechtssicherheit
In einer Live-Abstimmung während des von Exterro veranstalteten eDiscovery Day
gaben nahezu 90 % der Teilnehmer an, dass interne Herausforderungen – etwa
Budgetbeschränkungen, fehlende Fachkompetenz oder mangelnde zentrale Governance
– das größte Hindernis für rechtssichere und kosteneffiziente
Discovery-Verfahren darstellen. Lediglich 10 % nannten regulatorische
Unsicherheiten als Hauptrisiko.
„Rechtssicherheit geht heute nicht erst im Gerichtssaal verloren – sie wird
durch operative Bruchstellen gefährdet. Da KI zunehmend zum Standard in
Discovery-Workflows wird, benötigen Rechtsteams Governance- und
Readiness-Frameworks, die mit dieser Entwicklung Schritt halten“, sagte Nancy
Patton, Esq., CEDS Senior Director, Solution Consulting bei Exterro. „Wir sind
überzeugt: Intelligenter zu agieren macht den Unterschied – und das beginnt
damit, Menschen, Prozesse und Daten zusammenzuführen, damit Unternehmen
schneller reagieren, Risiken senken und belastbar bleiben können.“
KI ist bereits fester Bestandteil moderner Discovery-Workflows
Die Studie bestätigt, dass KI schnell in juristische Arbeitsprozesse
integriert wird: 47 % der Teams setzen KI bereits in der eDiscovery ein Fast
80 % nutzen KI oder bereiten deren Einführung vor
Mit dem Übergang von der Experimentierphase in den operativen Alltag müssen
sich auch die Rahmenbedingungen für Governance und Rechtssicherheit
entsprechend schnell weiterentwickeln.
„Wir beobachten aus erster Hand, wie schnell KI in Discovery-Workflows Einzug
hält“, sagte Ryan O’Leary, Research Director bei IDC. „Das Potenzial ist enorm
– das gilt aber auch für die Verantwortung. Rechtsteams benötigen
Rahmenbedingungen für Governance und Rechtssicherheit, die mit der
Innovationsgeschwindigkeit Schritt halten.“
2026 wird von KI und Governance gemeinsam geprägt sein
Auf die Frage, welche Faktoren die eDiscovery-Strategie im Jahr 2026
maßgeblich beeinflussen werden, nannten die meisten Befragten: KI und
Automatisierung Data Governance und Datenaufbewahrung
Zusammen entfielen auf diese beiden Aspekte nahezu 60 % der Antworten. Das
signalisiert, dass Unternehmen Governance zunehmend als notwendige Grundlage
für erfolgreiche Automatisierung begreifen.
„KI mag Discovery grundlegend verändern – doch ob dieser Wandel nachhaltig
ist, entscheidet die Governance“, sagte Anthony Diaz, CISO bei Exterro.
„Aufbewahrungsrichtlinien, Kontrolle und Verantwortlichkeit sind die
Voraussetzungen dafür, dass Automatisierung rechtssicher bleibt. Genau deshalb
macht intelligenteres Handeln den Unterschied: KI-gestützte Discovery muss von
Anfang an auf disziplinierter Governance aufbauen.“
Abstimmung zwischen Legal und IT ist inzwischen Voraussetzung für
Rechtssicherheit
In der Untersuchung von Exterro stimmten überwältigende 97 % der Befragten zu,
dass die Kommunikation zwischen Legal und IT unmittelbaren Einfluss auf
Geschwindigkeit, Genauigkeit und rechtliche Belastbarkeit von eDiscovery hat –
kein einziger Teilnehmer widersprach dieser Aussage.
Über Exterro
Exterro unterstützt Unternehmen bei der Verwaltung von Datenrisiken mit einer
umfassenden Plattform für E-Discovery, Datenschutz, Cybersicherheit und
-verwaltung sowie digitale Forensik. Im Gegensatz zu anderen Softwareanbietern
macht es Exterro Unternehmen leicht, ihre Daten zu verstehen und schnell
Maßnahmen zu ergreifen. Die KI-gesteuerten Lösungen von Exterro liefern
präzise, umsetzbare Erkenntnisse, damit Unternehmen Compliance sicherstellen,
Risiken reduzieren, Abläufe rationalisieren und gleichzeitig Kosten senken
können. Dank Exterro können Unternehmen ihre dringendsten
Datenherausforderungen mit der nötigen Transparenz und Zuversicht angehen. Für
weitere Informationen besuchen Sie bitte www.exterro.com
Medienkontakt:
Hazel Ramirez
hazel@plat4orm.com